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Warum Kinder ein neues Essen bis zu 15 Mal probieren müssen

Ablehnung ist normal – und kein Zeichen, dass ein Kind etwas nie mögen wird. So nutzt du wiederholtes Probieren ohne Druck.

Kinderteller mit kleinen Probierportionen: Brokkoli, Peperoni, Randen und Erbsen.

Fast alle Eltern kennen den Moment: Ein neues Gericht kommt auf den Tisch, und das Kind schiebt den Teller weg, bevor es überhaupt probiert hat. Das ist kein Trotz, sondern ein ganz natürliches Verhalten. Viele Kinder sind zwischen zwei und sechs Jahren besonders vorsichtig gegenüber unbekannten Lebensmitteln.

Was die Forschung sagt

Studien zur Kinderernährung zeigen, dass Kinder ein neues Lebensmittel oft 8 bis 15 Mal probieren müssen, bevor sie es akzeptieren. Entscheidend ist dabei nicht die Menge, sondern die Wiederholung: Schon ein kleiner Bissen oder das blosse Riechen zählt als Kontakt.

So klappt wiederholtes Probieren ohne Druck

  • Biete eine sehr kleine Portion neben etwas Vertrautem an.
  • Iss das Gericht selbst mit Freude – Kinder lernen durch Vorbild.
  • Lobe den Mut zum Probieren, nicht das Aufessen.
  • Akzeptiere ein «Nein» und biete es ein paar Tage später wieder an.

Kleine Erfolge sichtbar machen

Kinder lieben es, Fortschritte zu sehen. Ein Daumen hoch für jedes neue Essen macht aus einer schwierigen Situation ein kleines Abenteuer. Genau dafür gibt es in Plätzli das Feedback nach dem Essen: Jedes Probieren zählt – auch ein ganz kleiner Biss.

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